Mittwoch, 2. Mai 2018

[Rezension] „Mami Fee & ich – Der große Cupcakezauber“ von Sophie Kinsella

Cover-Quelle: Randomhouse

„Mami Fee & ich – Der große Cupcakezauber“ ist ein Kinderbuch von Sophie Kinsella und erschien 2018 im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag.

Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella - ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune - nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen. 

Meine Meinung:
Natürlich wurde ich durch das wundervolle und süße Cover auf das Buch aufmerksam. Welche Mama möchte das nicht für ihre kleine Fee haben? Ich habe tatsächlich so eine Mischung aus Prinzessin, Fee und Hexe zu Hause und von daher kommt alles was zaubern, fliegen und hexen kann super an 😊 Wir hatten wirklich viel Spaß mit diesem Buch und ich war gleichermaßen erstaunt und begeistert, dass es so modern ist. Die Feen von heute gehen eben mit der Zeit. Mein Kind hat es geliebt wenn die ganz normale Mama zu Mami Fee wurde. Da haben wir beide natürlich fleißig mitgemacht. Wir haben das Buch wirklich gerne gelesen, die tollen Illustrationen haben die Geschichten super aufgewertet. Kleines Manko: für Kinder erscheinen mir die Kapitel recht lang. Aber nun freuen wir uns schon riesig auf den zweiten Teil, der im August erscheinen wird. 

Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin wurde zum internationalen Kinohit. Mit Mami Fee & ich gibt die Mutter von vier Söhnen und einer Tochter ihr Debüt im Kinderbuch. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 30. April 2018

[Rezension] „Das Haus der Seidenblüten“ von Liz Trenow

Cover-Quelle: Randomhouse

„Das Haus der Seidenblüten“ ist ein Roman von Liz Trenow und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen. 

Meine Meinung:
Ich habe ja vor einiger Zeit meine Leidenschaft für historischer Romane entdeckt und wollte dieses Buch somit sehr gerne lesen. Auch das Cover gefällt mir wirklich gut. Man muss sagen, dass wirklich viel Geschichtliches im Buch zu finden ist, aber gut integriert. Ich gehe davon aus, dass es gut recherchiert ist, für mich klang das alles wirklich flüssig. Man merkt auch, dass die Autorin selbst aus einer Seidenweberfamilie kommt. Die Länge der Kapitel sind völlig ok und man liest immer abwechselnd aus der Sicht von Anna und Henri. Annas Kapitel beginnen mit Auszügen aus „Über die Umgangsformen der feinen Dame“ und Henris Kapitel beginnen stets mit Auszügen aus „Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder wie man zu Ansehen und Reichtum gelangt“. Stil und Geschichte haben mir im Grunde gut gefallen, die Liebesgeschichte ist ein wesentlicher Teil und baut sich langsam auf, aber irgendwie wird es auch nie richtig prickelnd oder richtig dolle spannend. Ich musste mich zwar nicht langweilen aber langwierig war es dennoch teilweise. Alles in Allem ein netter historischer Roman. 

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Samstag, 21. April 2018

[Rezension] „Die Insel der Zitronenblüten“ von Cristina Campos

Cover-Quelle: Randomhouse

„Die Insel der Zitronenblüten“ ist ein Roman von Cristina Campos und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ... 

Meine Meinung:
Mal ganz abgesehen von diesem wunder-, wunderschönen Cover liebe ich Mallorca und dachte mir daher, dass das genau das richtige Buch für mich ist. Ich habe mir erhofft, ein wenig von der schönen Landschaft in Mallorca zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Anfang war alles andere als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte, ich bin sofort in Mallorca aber nein, zunächst habe ich mich in Afrika wiedergefunden. Nachdem ich das „verarbeitet“ habe, fand ich es eigentlich richtig klasse. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet etwas über die Entwicklungsarbeit zu lesen, aber empfand es als wirklich bereichernd und interessant. Cristina Campos hat die Charaktere im Buch sehr detailreich und liebevoll ausgestaltet und ihr schöner Schreibstil macht das Buch wirklich lesenswert. Also die Geschichte an sich ist richtig schön und spannend. Allerdings waren die Kapitel für meinen Geschmack einfach viel zu lang, ABER es gab vor ziemlich jeden Kapitel – zumindest am Anfang – ein nettes Rezept. Und die unverhofften Zeitsprünge fand ich ziemlich anstrengend. Aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass das Buch langatmig ist, im Gegenteil – den Schluss fand ich ziemlich rasant. Es passierte so viel und plötzlich war das Buch zu Ende. Wer Mallorca liebt, sollte dieses Buch lesen. 

Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 20. April 2018

Lesewoche #16/2018



Hier wieder mein neuer Beitrag der Lesewoche von Unendliche Geschichte.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?

Meine standardmäßige Antwort ist im Moment wohl leider: Viel Lust aber zu wenig Zeit

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Nun habe ich "Die Insel der Zitronenblüten fast beendet. Ich war wirklich überrascht von dem Buch


3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
-


4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich bin mir noch gar nicht sicher welches Buch ich als nächstes lesen werde. Mal schauen. Da könnt ihr gespannt sein, gemeinsam mit mir :-)



Samstag, 14. April 2018

[Rezension] „Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan

Cover-Quelle: Piper Verlag

„Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2017 im Piper Verlag.

Es weihnachtet sehr an Cornwalls Küste, und Polly hat nur ein Ziel: Dieses Fest der Liebe muss das Beste aller Zeiten werden. Aber wann verläuft das Leben schon nach Plan? Prompt schneit ihre Freundin in der Bäckerei vorbei und vertraut ihr ein heikles Geheimnis an, das bald nicht mehr zu verbergen sein wird. Wird es Polly trotzdem gelingen, mit ihrem Freund Huckle und Papageientaucher Neil das fröhlichste aller Feste zu feiern? 

Meine Meinung:
Positiv hervorzuheben ist, dass direkt am Anfang eine Einführung in die Geschichte gegeben wird. Da dieses Buch der dritte Teil der Bäckerei am Strandweg Trilogie ist, hat man so binnen weniger Seiten was im Groben und Ganzen in den zwei vorigen Büchern geschehen ist. Dennoch empfehle ich, die beiden vorigen Teile zu lesen. Sie waren so toll! Nun also zu dritten Teil… Zu Beginn empfand ich die Stimmung im Buch diesmal irgendwie bedrückend, unter anderem durch die Ereignisse, aber es war irgendwie alles gar nicht so liebevoll. Irgendwie zog sich für mich diese Stimmung fast durch das ganze Buch. Ich konnte das leider nicht ablegen, aber wie auch schon in den vorigen Büchern, erzählt Jenny Colgan wieder eine nette Geschichte um Polly, Huckle und Neil. Neben der Hauptgeschichte ereignen sich wieder viele kleine Nebenereignisse. Auch wenn mir der letzte Teil nun nicht ganz so gefallen hat, wie die beiden ersten Teile, denke ich, dass das Buch ein schöner Abschluss für die Trilogie war. Ich kann alle drei Bücher wirklich empfehlen und ganz nebenbei geben sie ein wunderschönes Bild im Bücherregal ab. 

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 13. April 2018

Lesewoche #15/2018



Hier wieder mein neuer Beitrag der Lesewoche von Unendliche Geschichte.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?

Meine standardmäßige Antwort ist im Moment wohl leider: Viel Lust aber zu wenig Zeit

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg werde ich am Wochenende beenden. Das habe ich in dieser Woche gelesen.


3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
-


4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Als nächstes werde ich "Die Insel der Zitronenblüten" lesen. Da bin ich gespannt weil es in Mallorca spielt und diese Insel liebe ich eben.


5. Gibt es zu deinem Blog auch eine Facebook/Instagram Seite o.ä.? Wenn ja, wie können wir dich dort finden?
Bei Facebook und auch Instagram kann man mich unter "Lesefeuer" finden. Und mal abgesehen vom Blog kann man mich bei Instagram auch unter "ww_anneliechen" finden. Dort poste ich eher über unseren Alltag, mit dem Schwerpunkt Weight Watchers.

Samstag, 7. April 2018

[Rezension] „Die Liebe seines Lebens“ von Lisa Jewell

Cover-Quelle: Randomhouse

„Die Liebe seines Lebens“ ist ein Roman von Lisa Jewell und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Adrians Leben ist perfekt. Er leitet ein erfolgreiches Architekturbüro. Er ist attraktiv. Alle mögen ihn. Und er hat gerade zum dritten Mal geheiratet. Aber das ist in Ordnung, denn alle – seine Exfrauen, seine Kinder und seine neue Ehefrau Maya – sind glücklich. Doch dann stürzt Maya, offenbar stark alkoholisiert und verzweifelt, um drei Uhr morgens in London vor einen Bus und stirbt. Plötzlich beginnt Adrians scheinbar perfektes Leben sich nach und nach aufzulösen. Denn er findet heraus, dass nicht nur Maya Geheimnisse vor ihm hatte – und dass manche Geheimnisse schreckliche Konsequenzen haben können. 

Meine Meinung:
Von dem recht einfach gehaltenen aber schönen Cover war ich animiert dieses Buch zu lesen. Ich hatte gleich von Anfang an ein wohliges Gefühl beim Lesen, obwohl die Geschichte mehr als erschreckend begann. Lisa Jewell hat die Charaktere im Buch so toll ausgearbeitet, sodass ich direkt ein klares Bild vor Augen hatte, wie denn Adrian so ist und wie er aussieht. Man merkt schnell, dass in der Familie etwas gar nicht in Ordnung ist. Man lernt Adrians (Ex-)Familien kennen und plötzlich traut man jedem etwas Schlechtes zu. Das habe ich in diesem Buch irgendwie gar nicht erwartet, aber ich fand es toll, dass ich plötzlich in einer Detektivarbeit steckte. Ich wollte natürlich rausfinden, was wirklich passiert ist und vor allen Dingen: Wie! Im Großen und Ganzen hat mich das Büch sehr überrascht aber ich hätte mir einen Ticken mehr Emotionen gewünscht. 

Lisa Jewell wurde 1968 in London geboren und arbeitete viele Jahre in der Modebranche, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Nach Der Flügelschlag des Glücks ist Die Liebe seines Lebens ihr zweiter Roman bei Limes. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.