Montag, 15. Januar 2018

[Rezension] „Unsere Jahre in Miller’s Valley“ von Anna Quindlen



„Unsere Jahre in Miller’s Valley“ ist ein Roman von Anna Quindlen und erschien 2017 im DVA Verlag.

Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mich etwas von dem wirklich schönen Cover treiben lassen, denke ich – ich habe mir irgendwie etwas komplett anderes vorgestellt bei diesem Buch. Die Idee zum Buch ist eigentlich wirklich toll und ich denke, man hätte richtig viel daraus machen können. Leider ist das, meiner Meinung nach, der Autorin nicht gelungen. Sie hat einen netten Schreibstil, da gibt es nichts zu meckern, aber mich konnte dieser irgendwie nicht fesseln. So gar nicht einfach. Für meinen Geschmack hat das Buch wahrlich zu lange Kapitel und die Geschichte springt immer wieder in andere Zeiten oder andere Erzählungen und Erzählperspektiven. Das hat mich verwirrt und somit konnte ich keinen roten Faden entdecken. Ich habe gedacht, die Flutung des Tals wäre der rote Faden in der Geschichte aber mir scheint, als wäre das gar nicht so. Letztlich wurde viel erzählt aber sehr viel passiert ist eigentlich gar nicht. Umso vollgefüllter war dann der Epilog. Total vollgepackt! Das Ende kam viel zu plötzlich und schnell. Ich denke, dieses Buch ist keine sonderlich leichte Kost, das sollte der Leser wissen. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr Roman »Ein Jahr auf dem Land« verkaufte sich eine viertel Million Mal in den USA. »Unsere Jahre in Miller's Valley« ist ihr neuester Roman und war wieder wochenlang in den Top Ten der Bestsellerliste.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Freitag, 12. Januar 2018

Lesewoche #2/2018



1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Die Arbeit hatte mich in dieser Woche wieder aber ich hatte nach der Arbeit eigentlich immer viel Lust zu lesen und habe das auch getan.

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Die Fortsetzung von "Die kleine Bäckerei am Strandweg" habe ich in dieser Woche gelesen. Gestern habe ich "Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg" gelesen. Die Rezension gibt es hier. Ich kann euch das Buch echt empfehlen. Soooo schön!



3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Leute, macht mit bei der Blanvalet Challenge 2018. Wir sind eine kleine nette Truppe mit einer Facebook Gruppe (hui... das reimt sich :-) ) Je mehr mitmachen, desto besser!

Blanvalet Challenge 2018

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich möchte gerne "Unsere Jahre in Miller's Valley" lesen und wenn dann noch etwas Zeit bleibt, dann fange ich endlich mit dem neuen Buch von Claudia Winter an. "Die Wolkenfischerin". Hach, da freue ich mich einfach schon sooo sehr drauf.

    


5. Was war dein Buchhighlight 2017?
Mein Buchhighlight 2017 war "Die Perlenfrauen" von Katie Agnew. Das habe ich ziemlich am Anfang des Jahres gelesen und schon damals hatte ich das Gefühl, dass es eines meiner Buchhighlights werden wird. Im Laufe des Jahres habe ich immer und immer wieder an die Perlenfrauen gedacht. Und ich glaube, wenn es soweit ist, dann kann man mit gutem Gewissen sagen, dass das das Buchhighlight 2017 war. 




Donnerstag, 11. Januar 2018

[Rezension] „Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan



„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2017 im Piper Verlag.

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …


Meine Meinung:
Hach, direkt mal vorneweg: Ich bin ja sooooo begeistert. Also wirklich! Allein schon das wunderschöne Cover! Da ich das Buch ja gleich im Anschluss an den ersten Band gelesen habe, hatte ich keinerlei Einstiegsschwierigkeiten. Es ging direkt weiter. Ich kannte quasi alle Charaktere und Huckle und Polly sind mir nun einmal total sympathisch… und natürlich Neil. Ganz wichtig! In diesem Teil passiert wirklich viel. Auch auf einer Insel ist halt nicht immer nur Sonnenschein. Aber man muss sagen, es geht wirklich Schlag auf Schlag und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Ach, was habe ich gelacht und geweint mit Polly. Also wirklich, es passiert mir nicht oft aber ja, hier hatte ich Tränen in den Augen beim Lesen. Das soll wirklich was heißen! Der Schreibstil von Jenny Colgan ist nachwievor locker, leicht und einfach toll. Dieses Buch entführt den Leser für einige tolle Stunden nach Mount Polbearne. Ich war sehr gerne dort und freue mich auf den 3. Band. Sollte man den ersten Band nicht gelesen haben, denke ich, sollte man trotzdem keine Probleme haben bei diesem Band einzusteigen. Dennoch würde ich natürlich empfehlen bei Band 1 anzufangen. Man hat eben doch ein bisschen mehr Hintergrundinformationen. Am Ende des Buches gibt es wieder so liebevoll geschriebene Rezepte. Einfach herrlich.

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 9. Januar 2018

Blanvalet Challenge 2018


Hallo ihr Lieben, 

Im letzten Jahr hatte ich mich ja auch zur Blanvalet Challenge bei Anna angemeldet und habe anfangs noch ganz gut mitgemacht, dann aber kam der Hausbauendspurt und ich habe gemerkt, dass ich in dem Jahr nicht wirklich challenge-fähig bin. Also bin ich quasi wieder ausgestiegen, aber eben nicht richtig. Denn Anna brauchte unbedingt jemanden, der ihr unter die Arme greift bei der Auswertung jeden Monat und die hatte ich dann übernommen. 

In diesem Jahr möchte ich dann wieder richtig bei der Challenge mitmachen. Wenn man sich so die Verlagsvorschau von Blanvalet anschaut.... hui... ich kann euch sagen. Da sind wieder richtig tolle Leckerbissen dabei. Ich freu mich total.

Wer macht noch mit bei der Challenge? Ihr könnt euch momentan noch anmelden.

Ganz liebe Grüße,
Lesefeuer

Samstag, 6. Januar 2018

[Rezension] „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan



„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ ist ein Roman von Jenny Colgan und erschien 2016 im Berlin Verlag (Piper Verlag).

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...

Meine Meinung:
Das Buch schlummert nun schon eine ganze Weile in meinem Bücherregal und nun habe ich es befreit und endlich gelesen. Hach, das hätte ich schon viel eher tun sollen. Es hat mir richtig gut gefallen. Aufmerksam geworden bin ich im letzten Jahr durch das wunderschöne Cover. Also an diesem Buch kann man wirklich nicht vorbeigehen. Und wenn, dann kann ich das echt nicht verstehen. Tatsächlich hatte ich kleine Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, das gab sich aber relativ schnell und so wuchs es mir ans Herz. Polly und ihr Freund waren mir anfangs nicht direkt sympathisch. Aber vermutlich wurde das verstärkt durch Pollys Freund. Als sie sich dann auf die Insel Mount Polbearne begab, wurde das fast schlagartig besser und von da an konnte ich das Buch genießen. Mount Polbearne – eigentlich St. Michael’s Mount (Cornwall) an der Südwestspitze Englands hat ein ganz geringes Tourismusaufkommen, was auch immer wieder im Buch hervorgehoben wird. Und das macht diese Insel einfach so sonderbar, die Einwohner scheinen ziemlich eigen zu sein. Polly mietet sich in eine „Alte Bruchbude“ ein, direkt über einer alten Bäckerei. Ihre Vermieterin ist furchtbar und wirklich sehr sehr eigen. Durch einen Zufall oder auch aus der Not heraus beginnt Polly Brote zu backen und andere Leckereien und verkauft sie schließlich irgendwann in Mount Polbearne. Da passt ihrer Vermieterin nicht, denn diese besitzt die einzige Bäckerei in Mount Polbearne. Schließlich arbeiten aber beide zusammen und so wurde mir Polly’s Vermieterin sogar recht sympathisch zum Schluss. Allgemein kann man im Buch gut beobachten, wie man im Verlauf Personen mag, die man am Anfang vielleicht noch nicht mochte. Das fand ich ziemlich beeindruckend und ich denke, dass das auch so gewollt war von Jenny Colgan. Allgemein gefällt mir der Schreibstil gut und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Da ich den zweiten Band auch direkt hier habe, werde ich Mount Polbearne noch nicht verlassen, sondern direkt weiterlesen. Ich freu mich schon darauf Polly und auch ihren Papageientaucher, Neil, weiterhin auf ihren Abenteuern zu begleiten. Lesenswert!

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich. Die Romane um »Die kleine Bäckerei am Strandweg« standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 

Freitag, 5. Januar 2018

Lesewoche #1/2018


Unendliche Geschichte macht seit einiger Zeit eine Aktion bei der man immer freitags über seine Lesewoche berichtet. 2018 möchte ich da sehr gerne mitmachen.


1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Ich hatte zwar Urlaub, aber irgendwie kam ich doch gar nicht so viel zum Lesen wie ich das gerne gehabt hätte. Aber Lust hatte ich jede Menge. Hm.... dennoch, der Geburtstag der Kinder musste vorbereitet werden :-)

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Ich habe und lese noch immer an "Die kleine Bäckerei am Strandweg". Ich denke, am Wochenende sollte ich das Buch beenden.

3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?

Es war nur ein kleiner Post aber in dieser Woche habe ich meinen 2. Bloggeburtstag gefeiert.

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich werde "Die kleine Bäckerei am Strandweg" beenden und dann gleich "Sommer in der kleinen Bäckerei an Strandweg" beginnen.

5. Welche Bücher mochtest du als Kind besonders gerne?

Ich habe sehr gerne die Geschichten von Astrid Lindgren gelesen. Außerdem bin ich damals schon liebend gerne durch unseren örtliche Buchhandlung geschlendert :-)


Mittwoch, 3. Januar 2018

2. Bloggeburtstag


Unglaublich aber wahr: mein kleiner Blog wird heute schon zwei Jahr!

Hoffen wir, dass noch viele Jahre folgen und viele viele Bücher folgen werden.